Freiwilligenarbeit

Es gibt viele Möglichkeiten, freiwillige Arbeit zu tun. Freiwilligenarbeit kann alles sein: von Brettspiele spielen in deinem örtlichen Altersheim bis zum Bauen von Schulen an einem anderen Kontinent. Es gibt eine riesige Vielfalt an Leben veränderten Freiwilligen-Möglichkeiten in verschiedenen Ländern. Auch kannst du immer nach Möglichkeiten zu Hause suchen. Auch wenn du gerne einen großen Unterschied machen willst, ist es möglich, mit den kleinen Dingen in deiner eigenen Umgebung zu beginnen.

 Freiwilligenarbeit unter Hochschulstudien
Machst du dir Sorgen um die Umweltprobleme? Es gibt viele Freiwilligentätigkeiten in Forschungszentren auf der ganzen Welt

Wo soll ich anfangen?

1. Füge Freiwilligenarbeit in deinen Alltag ein

Volunteerarbeit ganz selbstverständlich in den Sinn kommen, wenn du mit einem offenen Geist über die Möglichkeiten nachdenkst. Geht es etwa um ein Festival oder um ein Hobby, das du gerne treibst – da gibt es normalerweise verschiedene Weisen, daran auch als Freiwillige/r Teil zu nehmen. Viele Kulturveranstaltungen suchen zum Beispiel nach Freiwilligenarbeitern, um ihre Arbeit zu organisieren. Du kannst helfen und damit interessante Insider-Informationen über deine Lieblings-Events gewinnen. Bist du ein Tierfreund? Gehe zu deinem lokalen Tierheim und frag, welche Art von Hilfe benötigt wird.

Es ist eine kulturelle Angelegenheit, wie viel Freiwilligenarbeit in den Alltag der Menschen einbezogen wird. Heutzutage ist es üblich, Freiwilligenarbeit von anderen selbstbezogenen Aufgaben wie Studieren, Arbeiten und andere Hobbys zu trennen. Für manche Menschen könnten diese Aspekte des Lebens mehr miteinander verschmelzen. Häufig haben auch die Universitäten ihre eigenen freiwilligen Programme, die es leicht ermöglichen, an ihnen neben dem Studium teilzunehmen.

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Freiwilligenarbeit ist ein wichtiger Teil der Arbeit in Tierheimen. Finde deine eigenen Teilnahme Möglichkeiten

2. Bewerte deine Stärken und Interessen

Denk über deine Stärken nach, nicht nur über die akademischen, sondern die Stärken, die du in deiner Persönlichkeit hast. In welcher Art von Freiwilligenarbeit wirst du am besten in deinem Element sein? Möchtest du eng mit verschiedenen Menschen zusammenarbeiten, oder vielleicht etwas privater dazu beitragen? In gewissem Umfang ist es okay, Freiwilligenarbeit in der Hoffnung zu leisten, neue Dinge zu lernen. Es ist immer noch wichtig, realistisch zu bleiben über deine Fähigkeiten und Kompetenzen und sie einzubeziehen.

Betrachte deine eigenen Werte und Interessen, wo möchtest du deine freie Zeit und Energie investieren? Finde eine Ursache, die dich stark motiviert. Nutze die Zeit, um die Zielorganisationen zu erforschen.

3. Betrachte dein Engagement

Plane sorgfältig, mit welcher Art von Engagement kannst du auf die Menschen oder Organisation zu gehen. Mach deinen Zeitplan, der dein Berufsleben, Familienleben, andere Hobbys und die freiwillige Arbeit kombiniert. Versuch nicht zu übertreiben, denn du musst begeistert bleiben, um in der Lage zu sein, anderen zu helfen!

 Freiwilligenarbeit unter Hochschulstudien

4. Denk an deine Ziele

Betrachte deine Lebenssituation und deine Zukunftsperspektiven. Wird es besser sein, freiwillig in deinem eigenen Land zu arbeiten oder ist es wesentlich für dich weiter zu gehen, um in verschiedenen Angelegenheiten zu helfen. Es könnte gut sein, die Freiwilligenarbeit in deiner eigenen Stadt zu beginnen, so dass du Erfahrung in diesem Bereich gewinnst. Auf diese Weise kannst du im Voraus deine Stärken kennen lernen. Danach wird es einfacher, weiter an größere Herausforderungen heran zu gehen und deine Bemühungen werden noch mehr geschätzt werden.

Möchtest du eine bestimmte Art von Berufserfahrung durch Freiwilligenarbeit gewinnen? Zum Beispiel, wenn dein Beruf etwas mit Kindern zu tun hat, wäre es eine großartige Möglichkeit, Erfahrungen in der Schule oder einem Kinderheim zu sammeln.

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„Seeds of Hope“ Kinderheim bietet Liebe und Sicherheit in Indonesien

5. Sei flexibel und innovativ

Wenn dein Visum sechs Monate dauert und dein Austausch nur fünf, wie etwa Freiwilligenarbeit für zwei Wochen und Reisen für zwei, anstatt zurück nach Hause zu gehen? Dies könnte eine gute Möglichkeit sein, mit den Einheimischen in einer professionellen Organisation zu interagieren, auch wenn du mit deinem Studienvisum nicht richtig arbeiten kannst.

Versuch geduldig und dankbar zu sein für die Arbeitsaufgaben, die dir  in deinem freiwilligen Position gegeben werden. Am Anfang können die Aufgaben sehr einfach und primitiv sein, aber du sollst das nicht persönlich nehmen. Mehr  richtige Arbeit wird kommen, wenn du mehr Erfahrung gewinnst. Viele der Fragen, die viel Freiwilligenarbeit erfordern, zum Beispiel Flüchtlingslager und Kinderheime, haben Aufgaben, die geschultes Personal am besten kann.

Last but not least, sei respektvoll gegenüber den Anweisungen, aber probier möglichst viel aus! Wenn es einen Bedarf an Freiwilligen gibt, gibt es sicherlich Notwendigkeit für das Experimentieren und Raum für neue Ideen. Warte nicht ständig auf Anleitung, außer wenn du anders belehrt wurdest – solange du die Werte der Organisation förderst und dich nicht selbst in Gefahr bringst.

Vorteile von Freiwilligenarbeit – geht über das Offensichtliche hinaus

Freiwilligenarbeit
“Wir wissen nur zu gut, dass das, was wir tun, nichts weiter als ein Tropfen im Ozean ist. Aber wenn der Tropfen nicht da wäre, würde dem Ozean etwas fehlen. “- Mutter Teresa

Durch Freiwilligenarbeit kannst du fühlen, dass du an Aktionen teilnimmst, die wichtig sind und dass du ein Teil davon bist. Freiwilligenarbeit könnte dazu führen, dass du über die Welt in einer anderen Weise denkst und es könnte einen Einfluss auf deine Zukunftsaussichten haben. Hier sind einige Dinge, die du aus dem Einfügen von Freiwilligenarbeit in dein Leben gewinnst:

  • Möglichkeit, einen Unterschied zu machen
  • Neue Leute treffen
  • Neue Dinge und Fertigkeiten lernen
  • Vertrauen gewinnen
  • Neue Verbindungen und Netzwerke schaffen
  • Neue Dinge über sich selbst lernen
  • Six months in Bogotá – new language, new family
Lies mehr über die Erfahrungen eines finnischen Studenten in Bogota, Kolumbien

“Ich arbeitete für sechs Monate als Freiwilliger in Bogotá, der Hauptstadt von Kolumbien, in einem Unterstützungszentrum für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Meine Aufgaben waren wirklich vielfältig. Sie änderten sich ständig zusammen mit meiner Erfahrung, und vor allem als meine Sprachkenntnisse immer besser und besser wurden.

Zusätzlich zu meinen anderen Aufgaben half ich bei der Vorbereitung und dem Service von Mittagessen, Workshops. Ich half auch Kindern bei ihren Hausaufgaben. Ich habe auch beim Englischunterricht im Unterstützungszentrum mitgeholfen. Darüber habe ich die Kinder an verschiedene Plätze  in der Nähe zum Basketball spielen gebracht. Ich habe auch dem Psychologen und dem Sozialarbeiter bei den Büroarbeiten geholfen, und ich habe geholfen, die Kinder nach Hause zu bringen.

Freiwilligearbeit ist ein grossartiger Weg, um ein Zwischenjahr zu überbrücken

Die Entscheidung, auf eine Freiwilligenreise zu gehen, war wohl das Ergebnis mehrerer Faktoren: der Wunsch, eine andere Kultur kennen zu lernen, eine Sprache zu lernen, zu reisen und Neues zu erforschen und natürlich ein Überbrückungsjahr nach der Oberschule auf konstruktive Weise zu verbringen.

Der beste daran war, die Gastfamilie kennen zu lernen und mit dieser die lokale Kultur zu erforschen. Auch die Kinder, Jugendlichen und Kollegen an meinem Arbeitsplatz blieben mir auf besondere Weise im Kopf. Darüber hinaus beeindruckte mich Kolumbien als ein Land, das ich niemals vergessen werde.

Kämpfen mit einer neuen Kultur und dem Mangel an eigenem Raum

Am Anfang war der schwierigste Teil die Sprache, die ich überhaupt nicht anwenden konnte. Ich habe die Sprache in etwa drei Monaten aufgenommen. Die größte Herausforderung lag vielleicht in den allgemeinen kulturellen Unterschieden. Die Familien waren sehr eng, und ich erlebte mich nicht als Erwachsene in diesem Sinne. Manchmal um meine eigene ruhige Zeit zu bitten war eine harte Agelegenheit. Die Sicherheitslage im Land zwang mich, verschiedene Verhaltensweiden, zum Beispiel draußen, in öffentlichen Verkehrsmitteln zu lernen.

Ich empfehle die Freiwilligenarbeit unter anderem sehr für diejenigen, die es interessant und wichtig finden, als Grundlage für positive Erfahrungen. Dinge neigen dazu, sich selbst zu entwickeln, und die sendende Freiwilligenorganisation ist immer bereit, dich zu unterstützen, wann immer du auf Probleme stößt. Ich möchte vielleicht auch darauf hinweisen, dass ein Sinn für Initiative ein absolut wesentlicher Bestandteil für die Gestaltung deiner eigenen Nische in der Organisation ist, bei du freiwillige Arbeit leistest. Der Kulturschock kann sich sogar stärker anfühlen, wenn du wieder nach Hause zurückkehrst, als der Schock, den du im Zielland erlebt hast.“

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